Everyday and Corona in the middle auf the Way!
Everyday and Corona in the middle auf the Way!

Everyday and Corona in the middle auf the Way!

Hallo Ihr lieben,

ich dachte ich hinterlasse mal wieder ein paar Zeilen. Aktuell ist ziemlich viel los in allen Bereichen. Egal wo man Ende hinsieht, Corona und neue Beschlüsse, begleiten uns durch den Alltag. Der Anlass für meine heutigen Worte, sind tatsächlich meine vielen Fragezeichen im Kopf. Da man gegenwärtig keine Chance erhält, sich von den Ganzen fernzuhalten, möchte ich gerne wissen, wie Ihr damit umgeht. Lasst Ihr einfach alles auf Euch zukommen? Recherchiert Ihr vielleicht selbst in viele Richtungen? Belastet Euch die jetzige Situation auch in verschiedenster Form? Ich kann nur von mir sprechen und ich wage es zu behaupten, dass das Jahr 2021 definitiv Spuren bei dem einen oder anderen hinterlassen wird. Ein kurzer Einblick in den Tag meiner Person:

Mein Tag beginnt...

Ich starte meinen Tag morgens um 4:30 Uhr und bin kaum wach und erhalte bereits Informationen meiner Arbeit. In den meisten Fällen geht es darum, dass Kollegen sich schon morgens Gedanken machen, wie sie den Tag überstehen/ meistern/ koordinieren sollen. Weiter geht es dann (mittlerweile sehr häufig) mit dem Start beim ersten Patienten, die zunehmend angespannter/ undankbarer und fordernd werden. Aber gut, das durchsteht man und weiter geht’s. Pause? Nein, es wird sich kurz hingesetzt und schnell etwas gegessen und weiter zum nächsten Patienten. Nebenbei wohlgemerkt, immer und überall die Thematik bezüglich Corona und die steigenden Zahlen. Weitere Maßnahmen die beschlossen werden, wenn die und die Inzidenz eintritt. Okay, das schlucke ich runter und weiter geht’s. Kurze Rückinfo an meinen Ehemann, da dieser in meiner bisherigen Zeit unseren Sohn für die Schule fertig macht und ich sehr gerne wissen möchte, wie mein Sohn geschlafen hat. Hat er gut geschlafen? Hat er was Schönes geträumt? Ich erfahre es dann am Telefon oder am Nachmittag. Gedanken wegschieben, denn ich bin ja auf Arbeit. Nebenbei klingelt ständig das Telefon, aber das Büro ist nicht besetzt. Unsere PDL hilft bereits selbst innerhalb der Touren, da wir kein Personal haben. Wundverband, Tabletten richten und alles für den Spätdienst vorbereiten, denn Kollegen helfen untereinander. Kurz mal nach dem Wohl derer fragen und an die Akten.

Nach einem kurzen Blick erkenne ich, dass Mehraufwand notwendig ist, aber nicht jetzt. Denn ich bin auch Praxisanleiterin und muss noch den Plan für die Schülerin erstellen. Ach und mein Studium? Das darf ich nicht vergessen, also verbinde ich im Auto mein Telefon und höre über den Youtubekanal dahingehende Videos laut, um auch dafür nebenbei zu lernen. Inzwischen folgen Nachrichten auf dem Diensttelefon, die ich erst später zu lesen versuche, da man mich sonst ganz einfach anrufen kann/ sollte, wenn Hilfe gebraucht wird. Im Hinterkopf schwirren Gedanken, da kommendes Wochenende nicht abgedeckt ist. Wen kann man noch fragen, ob er vielleicht einspringen könnte? Wer bleibt am Ende noch über? Dezemberplan? Wann erscheint dieser und wird man Weihnachten Zuhause sein dürfen/ können? Was ist wenn nächste Woche auch noch jemand ausfällt? Wie soll es dann weitergehen? Wenn der Feierabend erreicht ist, düse ich dann nach Hause und erledige den Haushalt, da ich fertig sein möchte, wenn mein Sohn vom Hort kommt und wir Zeit für die Hausaufgaben oder Lernaufgaben haben. Und das? Ist die super Kurzfassung meines beruflichen Alltags. Jetzt könnte jeder sagen:“ Gut? Du bist ja selbst schuld, wenn Du Dir den Stress antust. Kündige doch und suche Dir einfach einen neuen Job. Einen Job, wo Du mehr Zeit für die Familie und das Studium hast.“ Klingt ziemlich einfach und vielleicht magst Du Recht haben, zumindest was einen unkomplizierten Wechsel angeht. Aber die Tatsache, dass es in alle Richtungen im Gesundheitswesen so zugeht, darf man hier nicht vergessen. Wenn dann die Rede davon ist, dass „Ungeimpfte“ gekündigt werden sollen, dann frage ich mich ernsthaft, ob ich hier alles umsonst ausgehalten habe und dies einfach ein falscher Film war, in dem ich unwissend mitgespielt habe, da ich Idiot gehofft habe, die Zeiten würden sich im Laufe der Pandemie bessern/ ändern!

Nachrichten, wo man hinsieht!

Aber dem ist nicht so, denn es folgen weitere und weitere erschreckende Nachrichten. Werden die Schulen wieder schliessen müssen? Wie soll der Lernstoff der jeweiligen Unterrichtseinheiten je nachgeholt und fachgerecht vermittelt werden? In welche Richtung bewegen wir uns täglich, ohne das Ende nur erahnen zu können? Ich habe so viele Fragen und Bauchschmerzen, wenn ich nur daran denke. Wie wird sich die Zukunft unserer Ki der entwickeln? In welche Welt werden wir sie loslassen? Ich bin gegenwärtig sprachlos und mit viel Ungewissheit täglich unterwegs. Ich versuche keine Angst zu zeigen, denn ich trage eine Vorbildfunktion gegenüber meinen Kindern. Diese versuche ich in alle Richtungen wahrzunehmen, aber es wird immer schwieriger. Denn auch wir Eltern sind nur Menschen und wissen aktuell nicht mehr, was man noch glauben darf/ kann und was nicht. Was ist die Wahrheit? Was ist gelogen!?

Das sich diese Welt rein ums Geld und bestehende Mächte dreht, ist kein Geheimnis. Deshalb ist es nicht verwerflich oder gar zu verurteilen, wenn Menschen beginnen, gewisses zu hinterfragen.

In diese Sinne, haltet durch und achtet auf Euch und Eure Gesundheit. 
Eure Tini.

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