Chaos - Leben
Liebe und ihre Komplexität

Liebe und ihre Komplexität

Ein großes Wort, wie ich finde und ziemlich eindeutig. Dennoch definiert sie jeder anders für sich und geht entsprechend damit um. Das erkennen wir ganz gut daran, wenn gewisse Gefühle wie Eifersucht/ Trauer/ Wut/ Enttäuschung entstehen. Jeder von uns fühlt, denkt und erwartet eben anders. Das wiederum ist gut so, denn stellt Euch mal vor, wir würden alle dieselben Gefühle tragen? Das wäre die reinste Katastrophe, wie ich finde. Wenn man also genauer darüber nachdenkt und vor allem die Einsicht immer wieder mit Schmerzen verbunden ist, dann ist klar zu erkennen, woran es am Ende liegt.

Wir nehmen bewusst und unbewusst unser ganzes Leben in die Hand, sobald wir alleine auf uns gestellt sind. Wir nehmen all das Wissen mit, welches man uns in die Hände gelegt hat.

Liebe, Geborgenheit
Erziehung
Zuwendung
Hilfsbereitschaft
Fürsorge, Hoffnung
Miteinander, Glauben
Vertrauen..

Die Liste von dem, was wir erhalten ist lang. Wichtig an dieser Stelle jedoch ist der Fakt, dass wir all diese Punkte in unterschiedlicher Weise und Menge erleben und erhalten. Jeder für sich denkt, dass seine Art der Einschätzung die richtige zu sein scheint, da man es eben nicht anders kennt. Wir kommen auf die Welt und übergeben all die Verantwortung und Erziehung in die Hände unserer Eltern. Logisch, denn anders ist es kaum möglich. Unsere Eltern wiederum haben auch eine Erziehung genossen und geben uns das weiter, was ihnen vermittelt wurde. Und zack? Befinden wir uns in einem Kreislauf, der erst durchbrochen werden kann, wenn wir Menschen an uns heranlassen, die uns deren Einschätzungen und Gefühle lehren.

Das im Gegenzug, kann verletzend sein uns sehr weh tun, da es mit unseren Normen, Wissen und Erfahrungen nicht übereinstimmt. Es bedarf viele Geschehnisse und auch stechende Momente, um dies zu erkennen. Viel komplexer jedoch, ist es für viele Menschen sich selbst zu reflektieren und zu bekennen, dass man andere Gefühle zulassen und vor allem akzeptieren sollte.

Das ist tatsächlich ein Lernprozess, welchen man nicht innerhalb weniger Tage lernt. Die Klarheit darüber, dass man gewisse Fakten vielleicht übersehen hat? In seiner Kindheit/ Vergangenheit nicht erhalten hat? Nicht hat zulassen können oder im Vorfeld stets negiert zu haben? Ist langwierig und sehr strapaziös. Ich wage es heute zu behaupten, dass viele Menschen sich in diesem Kreislauf befinden und den Prozess des Zulassens, nur bedingt wollen und,- oder können. Auch ich habe erkannt, dass es Menschen gibt, die anders denken und fühlen. Aber ich beginne es zuzulassen und erlebe tägliche Besserung meines eigenen Befindens und darum geht es doch letztendlich oder?

Ich meine, es geht am Ende immer wieder um Dich selbst. Denke daran, dass Du das ausstrahlst, was Du in Dir trägst. Und damit meine ich – Dein tiefstes Inneres -. Es mag Dir eine Weile gelingen, die Fassade zu schützen, aber eines Tages wird sie brechen. Du hast zwei Möglichkeiten; entweder Du beugst dem vor und stellst Dich gedanklich darauf ein, etwas anpassen/ ändern zu wollen? Oder Du musst damit rechnen, dass es Dir nach und nach nicht gut gehen wird, da Du am Ende nicht Du selbst sein wirst. In diesem Sinne, danke ich Euch wieder für Eure Zeit und wünsche Euch einen schönen Abend. Tini

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